Newsfeed
← Archiv
Heute
USA fliegen dritte Nacht Angriffe auf Iran, Teheran schlägt zurückTrump verhängt Seeblockade und 20-Prozent-Gebühr auf Hormus-TransitKoalition der Willigen zeigt Einheit bei Bastille-Day-Parade in ParisRussland greift Kiew und weitere Städte erneut mit Raketen anUngarns Parlament stimmt für Absetzung des Orbán-treuen PräsidentenNach Tod von Lindsey Graham: Schwester rückt in den Senat nachUSA starten Kampagne gegen den Internationalen StrafgerichtshofZweiter Toter bei ICE-Einsatz: Mexiko fordert Strafverfahren in den USAIsraels Parlament erleichtert Ultraorthodoxen die WehrdienstverweigerungStreit in Berliner Koalition über Israels SiedlungspolitikVučić wirbt für Gruppenaufnahme des Westbalkans in die EUÖlpreis auf Monatshoch, Börsen unter Druck durch Nahost-EskalationChinas Außenhandel wächst im ersten Halbjahr kräftigKI-Boom treibt Chip-Nachfrage: Son sagt Fünf-Billionen-Dollar-Bedarf vorausUSA fliegen dritte Nacht Angriffe auf Iran, Teheran schlägt zurückTrump verhängt Seeblockade und 20-Prozent-Gebühr auf Hormus-TransitKoalition der Willigen zeigt Einheit bei Bastille-Day-Parade in ParisRussland greift Kiew und weitere Städte erneut mit Raketen anUngarns Parlament stimmt für Absetzung des Orbán-treuen PräsidentenNach Tod von Lindsey Graham: Schwester rückt in den Senat nachUSA starten Kampagne gegen den Internationalen StrafgerichtshofZweiter Toter bei ICE-Einsatz: Mexiko fordert Strafverfahren in den USAIsraels Parlament erleichtert Ultraorthodoxen die WehrdienstverweigerungStreit in Berliner Koalition über Israels SiedlungspolitikVučić wirbt für Gruppenaufnahme des Westbalkans in die EUÖlpreis auf Monatshoch, Börsen unter Druck durch Nahost-EskalationChinas Außenhandel wächst im ersten Halbjahr kräftigKI-Boom treibt Chip-Nachfrage: Son sagt Fünf-Billionen-Dollar-Bedarf voraus

Ausgabe Nr. 13 · Montag, 13. Juli 2026

Am 13. Juli 2026 kehren die USA und der Iran in einen offenen Krieg zurück: dritte Angriffsnacht, wiederverhängte Seeblockade und eine 20-Prozent-Maut auf Hormus treiben Ölpreise und Börsen, während Europa in Paris Einheit für die Ukraine demonstriert.

Symbolbild
Top-ThemaGeopolitik

USA fliegen dritte Nacht Angriffe auf Iran, Teheran schlägt zurück

Das US-Militär hat in der Nacht die dritte Angriffswelle in Folge gegen iranische Ziele geflogen, während die Revolutionsgarden mit Raketen auf Stützpunkte in der Region antworteten. Trump drohte offen mit der Zerstörung unterirdischer Atomanlagen. Washington und Teheran sind faktisch in einen offenen Krieg zurückgekehrt.

New York TimesDie ZeitAl JazeeraReuters

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich60%

    Der Schlagabtausch setzt sich mit weiteren nächtlichen Angriffen und Vergeltung fort, ohne dass eine Seite einen Großangriff auf Atomanlagen oder eine Bodenoffensive wagt.

  • Schlimmstenfalls15%

    Die USA greifen die unterirdischen Atomanlagen an, der Iran schließt die Straße von Hormus vollständig, und der Konflikt weitet sich zum regionalen Krieg mit Golfstaaten und Israel aus.

  • Bestenfalls25%

    Vermittlungsdruck aus London und den Golfstaaten führt binnen Tagen zu einer erneuten Feuerpause und Gesprächen über die Schifffahrt.

hormus iran krisenahost

Die wichtigsten Ereignisse

Symbolbild
Wirtschaft

Trump verhängt Seeblockade und 20-Prozent-Gebühr auf Hormus-Transit

Präsident Trump hat die US-Seeblockade gegen iranische Schiffe wieder in Kraft gesetzt und eine Gebühr von 20 Prozent auf alle Waren verlangt, die die Straße von Hormus passieren. Die Maßnahme soll ab Dienstag durchgesetzt werden. Ökonomen warnen vor einer Verdopplung der Frachtkosten für Öl und Güter.

New York TimesBerliner ZeitungAssociated PressAl Jazeera

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich55%

    Die Blockade wird teilweise durchgesetzt, Reedereien meiden die Route oder zahlen, und die Fracht- und Energiepreise bleiben erhöht, ohne dass die Maut voll greift.

  • Schlimmstenfalls20%

    Der Iran antwortet mit einer faktischen Sperrung der Meerenge, der Ölpreis überspringt 100 Dollar und löst einen globalen Inflationsschub aus.

  • Bestenfalls25%

    Internationaler Druck und Klagen über die Rechtmäßigkeit zwingen Washington, die Gebühr rasch zurückzunehmen oder auszusetzen.

hormus iran kriselieferketten geopolitikoelmarkt

Symbolbild
Geopolitik

Koalition der Willigen zeigt Einheit bei Bastille-Day-Parade in Paris

Zur Feier des französischen Nationalfeiertags marschierten Soldaten und Kampfflugzeuge mehrerer Verbündeter der "Koalition der Willigen" durch Paris, als Zeichen der Unterstützung für die Ukraine. Macron kündigte gemeinsame Manöver in Nachbarländern der Ukraine an und will Kiew die Lizenzproduktion von SCALP-Marschflugkörpern erlauben. Der ukrainische Präsident Selenskyj war Ehrengast.

Le MondeAssociated PressPolitico EuropeDie Welt

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich60%

    Die angekündigten Manöver und die Lizenzproduktion werden schrittweise umgesetzt, Europa vertieft die eigene Rüstungskooperation ohne unmittelbaren militärischen Sprung.

  • Schlimmstenfalls15%

    Russland wertet die gemeinsamen Übungen an seiner Grenze als Provokation und eskaliert Angriffe oder hybride Aktionen gegen Koalitionsstaaten.

  • Bestenfalls25%

    Die europäische Geschlossenheit stärkt Kiews Verhandlungsposition und beschleunigt Gespräche über eine Waffenruhe.

Europas RaketenabwehrEuropas Verteidigungukraine krieg

Symbolbild
Geopolitik

Russland greift Kiew und weitere Städte erneut mit Raketen an

Russische Truppen haben Kiew und andere ukrainische Städte in der Nacht mit einer Serie von Raketenangriffen überzogen. Behörden meldeten Brände in mehreren Stadtteilen, Moskau spricht von Angriffen auf Rüstungsfabriken. Parallel wirft der Kreml Kiew eine "beispiellose" Kampagne gegen zivile Schiffe im Asowschen Meer vor.

Süddeutsche ZeitungPolitikaDie Welt

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich65%

    Die russischen Luftangriffe und ukrainischen Gegenschläge setzen sich im bekannten Muster fort, ohne territoriale Verschiebung an der Front.

  • Schlimmstenfalls15%

    Die Eskalation im Asowschen Meer und der Drohnenkrieg weiten sich aus und ziehen zivile Schifffahrt und Nachbarstaaten stärker hinein.

  • Bestenfalls20%

    Der westliche Druck aus Paris und neue Luftabwehrlieferungen dämpfen die russischen Angriffe spürbar.

russlandukraine krieg

Symbolbild
Geopolitik

Ungarns Parlament stimmt für Absetzung des Orbán-treuen Präsidenten

Das ungarische Parlament hat eine Verfassungsänderung beschlossen, mit der Präsident Sulyok, ein Vertrauter des früheren Premiers Orbán, abgesetzt werden kann. Ministerpräsident Péter Magyar verteidigte den außergewöhnlichen Schritt. Menschenrechtsorganisationen kritisierten das Vorgehen.

Al JazeeraNew York Times

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich55%

    Die Absetzung wird vollzogen und Magyar besetzt das Präsidentenamt neu, während Orbán-Anhänger und Menschenrechtsgruppen juristisch und politisch dagegenhalten.

  • Schlimmstenfalls20%

    Der Machtkampf eskaliert in eine Verfassungskrise mit Straßenprotesten und einem Eingreifen europäischer Institutionen.

  • Bestenfalls25%

    Der Wechsel verläuft geordnet und leitet eine Phase der Aussöhnung mit EU-Institutionen ein.

EuropaUngarn-Machtkampf

Geopolitik

Nach Tod von Lindsey Graham: Schwester rückt in den Senat nach

Nach dem plötzlichen Tod des republikanischen Senators Lindsey Graham übernimmt seine Schwester Darline Graham Nordone dessen Sitz bis zum Ende der Amtszeit. Trump wies Spekulationen über eine russische Verwicklung in Grahams Tod zurück. Der Fall befeuert die Debatte über das Alter und die Gesundheitstransparenz von US-Politikern.

Süddeutsche ZeitungAssociated PressPolitico EuropePolitika

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich65%

    Nordone hält den Sitz überbrückend, die Debatte um Alter und Gesundheit der Politiker flaut ohne Konsequenzen wieder ab.

  • Schlimmstenfalls10%

    Neue Enthüllungen zu den Todesumständen verschärfen Verschwörungsspekulationen und belasten das ohnehin angespannte US-russische Verhältnis.

  • Bestenfalls25%

    Der Fall führt zu einer ernsthaften parteiübergreifenden Debatte über Amtszeitgrenzen und Gesundheitstransparenz.

graham todusa

USA starten Kampagne gegen den Internationalen Strafgerichtshof

Die US-Regierung geht mit einer Kampagne gegen den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag vor. Außenminister Rubio wirft dem Tribunal vor, sich in US-Militär- und Strafverfolgungsangelegenheiten einzumischen. Das Außenministerium will keine diplomatischen Optionen ausschließen.

HandelsblattThe Guardian

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich60%

    Washington verhängt gezielte Sanktionen gegen IStGH-Vertreter, das Gericht arbeitet unter Druck weiter, ohne dass sich Verbündete klar positionieren.

  • Schlimmstenfalls20%

    Die Kampagne lähmt den IStGH und ermutigt weitere Staaten zum Austritt, was die internationale Strafjustiz nachhaltig schwächt.

  • Bestenfalls20%

    Europäische Staaten stellen sich demonstrativ hinter das Gericht und begrenzen die Wirkung des US-Drucks.

Trump und die Justizusa

Zweiter Toter bei ICE-Einsatz: Mexiko fordert Strafverfahren in den USA

Bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE in Maine wurde ein 26-jähriger Kolumbianer erschossen, der zweite tödliche Vorfall binnen einer Woche. Mexikos Präsidentin Sheinbaum kündigte an, in den USA formell Strafverfahren zum Tod mexikanischer Bürger zu beantragen. Die Fälle verschärfen die Kritik an Trumps harter Migrationspolitik.

Le MondeBBC NewsAl JazeeraDie Welt

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich60%

    Die Vorfälle lösen Proteste und diplomatische Beschwerden aus, ohne dass die USA ihre Einsatzpraxis grundlegend ändern.

  • Schlimmstenfalls20%

    Weitere tödliche Einsätze eskalieren die Spannungen mit Mexiko und Kolumbien und führen zu einer breiteren diplomatischen Krise.

  • Bestenfalls20%

    Der öffentliche Druck erzwingt eine Überprüfung der ICE-Einsatzregeln und unabhängige Ermittlungen.

us migrationspolitikusa

Israels Parlament erleichtert Ultraorthodoxen die Wehrdienstverweigerung

Die Knesset hat ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das es ultraorthodoxen Juden erleichtert, den Militärdienst zu verweigern. Kritiker sehen darin einen Affront gegen die kämpfende Truppe. Die Debatte spaltet die israelische Gesellschaft mitten im Krieg.

DeutschlandfunkHaaretz

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich55%

    Das Gesetz tritt in Kraft und vertieft die gesellschaftliche Spaltung, ohne die Regierungskoalition unmittelbar zu sprengen.

  • Schlimmstenfalls20%

    Der Konflikt eskaliert zu Massenprotesten und einer Regierungskrise mitten im Krieg.

  • Bestenfalls25%

    Gerichte oder politischer Druck erzwingen einen Kompromiss, der die Wehrlast gerechter verteilt.

Israels Innenpolitiknahost

Streit in Berliner Koalition über Israels Siedlungspolitik

SPD-Außenpolitiker gehen auf Distanz zu CDU-Außenminister Wadephul, der EU-Sanktionen wegen Israels Siedlungspolitik ablehnt. Bei den EU-Beratungen über Strafmaßnahmen gegen israelische Siedler blockiert Deutschland. Der Konflikt belastet die Nahost-Linie der Bundesregierung.

Der SpiegelDie ZeitDie Welt

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich60%

    Der Koalitionsstreit schwelt weiter, Deutschland hält an seiner Blockade fest und verhindert damit ein gemeinsames EU-Sanktionspaket.

  • Schlimmstenfalls15%

    Der Konflikt eskaliert zu einer ernsten Koalitionskrise über die Nahost-Linie der Bundesregierung.

  • Bestenfalls25%

    Ein Kompromiss ermöglicht begrenzte EU-Maßnahmen gegen einzelne Siedler, ohne die deutsch-israelischen Beziehungen zu belasten.

EuropaIsraels Siedlungspolitik

Vučić wirbt für Gruppenaufnahme des Westbalkans in die EU

Serbiens Präsident Vučić fordert die EU auf, die Staaten des westlichen Balkans gemeinsam als Gruppe aufzunehmen. Am selben Tag war er als erster serbischer Präsident Gast der Bastille-Day-Parade in Paris. Belgrad wertet die Einladung als geostrategische Anerkennung.

Financial TimesB92

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich60%

    Die EU prüft den Vorschlag wohlwollend im Grundsatz, macht Fortschritte aber weiter von individuellen Reform- und Rechtsstaatskriterien abhängig.

  • Schlimmstenfalls15%

    Ungelöste Konflikte, besonders um Kosovo, blockieren jede Gruppenlösung und lassen den Erweiterungsprozess erneut stocken.

  • Bestenfalls25%

    Der Vorstoß gibt der EU-Erweiterung neuen Schwung und mündet in einen konkreten Fahrplan für die Region.

Europawestbalkan

Wirtschaft

Ölpreis auf Monatshoch, Börsen unter Druck durch Nahost-Eskalation

Der Brent-Ölpreis ist erstmals seit einem Monat über 85 Dollar gestiegen, getrieben von den Spannungen um die Straße von Hormus. An den Börsen belasteten enttäuschte Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende sowie ein Rückzug aus KI-Werten die Kurse. Anleger warten zugleich auf die US-Inflationsdaten und die Bankbilanzen.

Al JazeeraReutersAssociated PressThe Guardian

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich55%

    Der Ölpreis bleibt erhöht und volatil, die Börsen bewegen sich seitwärts, bis US-Inflationsdaten und Bankbilanzen mehr Klarheit bringen.

  • Schlimmstenfalls25%

    Eine vollständige Störung des Hormus-Verkehrs treibt Brent über 100 Dollar, facht die Inflation an und erzwingt straffere Geldpolitik.

  • Bestenfalls20%

    Eine rasche Deeskalation lässt den Ölpreis zurückfallen und stützt Aktien und die Inflationsentspannung.

hormus iran kriseoelmarktus inflation

Chinas Außenhandel wächst im ersten Halbjahr kräftig

Chinas Außenhandel ist im ersten Halbjahr 2026 um 16,9 Prozent gewachsen und überstieg 25 Billionen Yuan, die Importe legten um 22 Prozent zu. Die Juni-Exporte sprangen um 27 Prozent, getrieben vom KI-Boom. Auch die Lieferungen nach Deutschland stiegen erneut deutlich.

Global TimesAssociated PressWall Street JournalHandelsblatt

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich55%

    Der Handel bleibt dank KI-Nachfrage robust, doch schwache Binnennachfrage und Zollstreit mit dem Westen dämpfen die Aussichten für das zweite Halbjahr.

  • Schlimmstenfalls20%

    Neue westliche Zölle und die Hormus-Krise stören die Lieferketten und lassen die Exportdynamik einbrechen.

  • Bestenfalls25%

    Der KI-Boom und Pekings Importoffensive tragen den Aufschwung, und der Handelsstreit mit Europa entspannt sich.

china wirtschaftlieferketten geopolitik

Technologie

KI-Boom treibt Chip-Nachfrage: Son sagt Fünf-Billionen-Dollar-Bedarf voraus

SoftBank-Gründer Masayoshi Son erklärte, künstliche Intelligenz werde bis 2040 jährlich fünf Billionen Dollar erfordern, und wies Warnungen vor einer Blase zurück. TSMC steuert dank KI-Nachfrage auf das fünfte Rekordquartal in Folge zu, Südkorea hob wegen Samsung und SK Hynix seine Wachstumsprognose an. Zugleich wächst ein Schwarzmarkt für verbotene KI-Chips nach China.

ReutersFinancial TimesReutersHandelsblatt

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich55%

    Die Chip-Nachfrage und die Rekordgewinne der Hersteller halten an, während Warnungen vor einer Überhitzung im Hintergrund lauter werden.

  • Schlimmstenfalls20%

    Die Investitionen laufen der realen Nachfrage davon, eine KI-Bewertungsblase platzt und reißt Chipwerte und Zulieferländer mit.

  • Bestenfalls25%

    Der KI-Boom übersetzt sich in breite Produktivitätsgewinne und trägt ein nachhaltiges Wachstum in Asien und darüber hinaus.

chip exportkontrolleki boom