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USA fliegen neue Angriffswelle gegen Iran, Teheran weitet Golf-Vergeltung ausÖlpreis springt nach Hormus-Eskalation, Aktien fallen, Zinsspekulation zieht anKoalition der Willigen berät in Paris, Selenskyj baut Führung umUS-Senator Lindsey Graham mit 71 Jahren gestorbenKatars früherer Emir Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani mit 74 gestorbenAsiatische Chipaktien im Ausverkauf trotz TSMC-RekordVW-Chef Blume sucht Alternativen zu WerkschließungenUngarns Parlament beschließt Gesetz zur Absetzung des PräsidentenUSA fliegen neue Angriffswelle gegen Iran, Teheran weitet Golf-Vergeltung ausÖlpreis springt nach Hormus-Eskalation, Aktien fallen, Zinsspekulation zieht anKoalition der Willigen berät in Paris, Selenskyj baut Führung umUS-Senator Lindsey Graham mit 71 Jahren gestorbenKatars früherer Emir Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani mit 74 gestorbenAsiatische Chipaktien im Ausverkauf trotz TSMC-RekordVW-Chef Blume sucht Alternativen zu WerkschließungenUngarns Parlament beschließt Gesetz zur Absetzung des Präsidenten

Ausgabe Nr. 12 · Sonntag, 12. Juli 2026

Der 12. Juli steht im Zeichen einer erneuten US-Iran-Eskalation an der Straße von Hormus, die Ölpreise nach oben und Aktien nach unten treibt, während in Paris die Koalition der Willigen berät und mit Lindsey Graham und Katars Alt-Emir zwei prägende Figuren sterben.

Symbolbild
Top-ThemaGeopolitik

USA fliegen neue Angriffswelle gegen Iran, Teheran weitet Golf-Vergeltung aus

Das US-Zentralkommando meldete eine abgeschlossene neue Angriffswelle mit Dutzenden Zielen im Iran. Teheran reagierte mit Schlägen der Revolutionsgarden auf US-Stellungen in mehreren Golfstaaten, die Straße von Hormus blieb faktisch blockiert.

Associated PressNew York TimesDaily SabahHaaretzXinhua

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich60%

    Der Schlagabtausch setzt sich mit begrenzten Angriffen und Gegenangriffen fort, Hormus bleibt zeitweise gesperrt, ohne dass es zu einem offen erklärten Krieg oder einer Verhandlungslösung kommt.

  • Schlimmstenfalls15%

    Iran versenkt oder beschädigt ein Schiff in der Meerenge oder trifft einen US-Stützpunkt schwer, worauf Washington mit einer breiten Angriffskampagne reagiert und ein regionaler Krieg ausbricht.

  • Bestenfalls25%

    Golfstaaten und Vermittler erzwingen eine Feuerpause, Hormus wird wieder geöffnet und beide Seiten kehren an den Verhandlungstisch zurück.

hormus iran kriseoelmarkt

Die wichtigsten Ereignisse

Symbolbild
Wirtschaft

Ölpreis springt nach Hormus-Eskalation, Aktien fallen, Zinsspekulation zieht an

Der Ölpreis machte den stärksten Sprung seit April, nachdem Trump eine 20-Prozent-Abgabe für Fracht durch die Straße von Hormus forderte. Aktien und Anleihen gaben nach, Händler preisten eine mögliche Fed-Zinserhöhung ein.

BloombergBloombergReutersDie Welt

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich55%

    Öl bleibt bei anhaltender Hormus-Unsicherheit erhöht und volatil, die Fed hält sich eine Zinserhöhung ausdrücklich offen, ohne sofort zu handeln.

  • Schlimmstenfalls20%

    Eine echte Blockade lässt den Ölpreis dauerhaft nach oben schießen, die Fed hebt die Zinsen an und die Kombination aus Energiepreisschock und Straffung drückt die Wirtschaft in Richtung Rezession.

  • Bestenfalls25%

    Die Lage an Hormus beruhigt sich rasch, der Ölpreis fällt zurück und die Zinserhöhungsfantasie verschwindet aus den Kursen.

hormus iran kriseoelmarktus inflation

Symbolbild
Geopolitik

Koalition der Willigen berät in Paris, Selenskyj baut Führung um

Die Koalition der Willigen kam in Paris zusammen und beriet über gemeinsame Militärmanöver und eine Abwehr russischer Raketen. Zugleich kündigte Selenskyj einen Umbau der ukrainischen Führung samt Ablösung der Regierungschefin an.

FAZNew York TimesReutersDaily Sabah

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich60%

    Die Koalition beschließt weitere Unterstützungszusagen und Abwehrprojekte, konkrete gemeinsame Truppeneinsätze bleiben aber vage und der Krieg zieht sich hin.

  • Schlimmstenfalls15%

    Russland wertet die westlichen Manöverpläne als Eskalation und antwortet mit massiven Schlägen, während der ukrainische Führungsumbau in eine innenpolitische Krise umschlägt.

  • Bestenfalls25%

    Die gebündelte europäische Raketenabwehr wirkt spürbar, Kiews militärische Lage stabilisiert sich und der Umbau bringt eine handlungsfähigere Regierung.

Europas VerteidigungNATOukraine krieg

Symbolbild
Geopolitik

US-Senator Lindsey Graham mit 71 Jahren gestorben

Der einflussreiche republikanische Senator und langjährige außenpolitische Falke Lindsey Graham ist mit 71 Jahren gestorben. Er galt als vehementer Unterstützer Israels und der US-Angriffe auf den Iran.

New York TimesThe EconomisttazDaily Sabah

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich65%

    Grahams Senatssitz wird vom Gouverneur von South Carolina übergangsweise nachbesetzt, seine harte Iran-Linie verliert im Senat an Fürsprache, ohne dass sich der Kurs sofort ändert.

  • Schlimmstenfalls15%

    Der Verlust seiner Stimme und ein Streit um die Nachfolge lähmen die Iran-Politik im Kongress in einem Moment, in dem klare Entscheidungen gebraucht würden.

  • Bestenfalls20%

    Sein Tod löst eine überparteiliche Neubesinnung aus, die zu einer zurückhaltenderen und breiter getragenen US-Nahostpolitik führt.

graham todhormus iran krise

Symbolbild
Geopolitik

Katars früherer Emir Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani mit 74 gestorben

Katars Ex-Emir Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani, der das Land von 1995 bis 2013 regierte und zur globalen Macht formte, ist mit 74 Jahren gestorben. Präsident Erdogan sprach sein Beileid aus.

Associated PressDaily SabahDaily Sabah

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich70%

    Katar würdigt Hamad mit Staatstrauer, an der außenpolitischen Linie unter dem amtierenden Emir ändert sich nichts Grundlegendes.

  • Schlimmstenfalls10%

    Der Tod verschärft latente Rivalitäten in der Herrscherfamilie oder mit Nachbarstaaten und schwächt Katars Vermittlerrolle in einer angespannten Golf-Lage.

  • Bestenfalls20%

    Das Gedenken an Hamads Vermittlungspolitik stärkt Katars Rolle als Brückenbauer gerade in der aktuellen Iran-Krise.

Tod von Katars Alt-Emir

Geopolitik

Ungarns Parlament beschließt Gesetz zur Absetzung des Präsidenten

Das ungarische Parlament verabschiedete ein Gesetz, das die Amtsenthebung des Staatspräsidenten ermöglicht. Der Schritt gilt als Teil eines Machtumbaus im Umfeld des Oppositionsführers Magyar.

Reuters

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich55%

    Das Gesetz wird zum Hebel im ungarischen Machtkampf, führt zu juristischem und politischem Streit, ohne dass sofort ein Präsident tatsächlich abgesetzt wird.

  • Schlimmstenfalls20%

    Der Präsident wird abgesetzt und die Eskalation stürzt Ungarn in eine offene Verfassungskrise mit scharfem Konflikt zu EU-Institutionen.

  • Bestenfalls25%

    Gerichte oder öffentlicher Druck stoppen die umstrittene Regelung, und der Machtkampf verlagert sich zurück in geordnete Wahlbahnen.

Ungarn-Machtkampf

Wirtschaft

Asiatische Chipaktien im Ausverkauf trotz TSMC-Rekord

Ein KI-getriebener Kursrutsch in Südkorea schwappte auf die USA über, SK-Hynix-Papiere fielen deutlich. Gleichzeitig meldete TSMC einen Rekordumsatz, doch Anleger fürchten eine Überhitzung des Booms.

BloombergFinancial TimesFinancial TimesReuters

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich55%

    Die Chipaktien bleiben volatil, robuste KI-Nachfrage und Gewinnrekorde stützen sie aber, ohne dass es zu einem breiten Crash kommt.

  • Schlimmstenfalls20%

    Die überdehnte Bewertung kippt, ein Ausverkauf der wenigen dominanten Chipwerte reißt die Schwellenländerindizes und die Tech-Rally global mit nach unten.

  • Bestenfalls25%

    Starke Quartalszahlen und neue Kapazitäten überzeugen die Anleger, die Kurse erholen sich und der Boom setzt sich geordnet fort.

ki boomlieferketten geopolitik

VW-Chef Blume sucht Alternativen zu Werkschließungen

VW-Konzernchef Oliver Blume erklärte, es gebe intelligentere Lösungen als Werkschließungen, um Kosten zu senken. Betriebsrat und Gewerkschaft bereiten dennoch die nächste Eskalationsstufe vor.

Die WeltSüddeutsche ZeitungDaily Sabah

Prognose · Einschätzung
  • Wahrscheinlich55%

    VW und die Arbeitnehmervertretung ringen sich zu einem Kompromiss aus Kurzarbeit, Abfindungen und Investitionszusagen durch, ohne komplette Werkschließungen, aber mit Stellenabbau.

  • Schlimmstenfalls20%

    Die Gespräche scheitern, es kommt zu Streiks und doch zu Werkschließungen, die die deutsche Autokrise und die regionale Wirtschaft weiter verschärfen.

  • Bestenfalls25%

    Blume legt ein tragfähiges Umbaukonzept vor, das Standorte sichert, die Kosten senkt und den Konflikt mit der Belegschaft entschärft.

EuropaVW-Krise