Microsoft streicht 4.800 Stellen und schrumpft die Xbox-Sparte
Microsoft kündigte einen Abbau von rund 4.800 Stellen an, etwa zwei Prozent der Belegschaft, im Rahmen eines Sparkurses. Besonders hart trifft es die Gaming-Sparte, wo Xbox verkleinert wird und rund 1.600 Stellen sofort wegfallen.
Microsoft hat am Montag einen neuen Personalabbau bekanntgegeben. Laut BBC und Daily Sabah werden rund 4.800 Stellen gestrichen, was etwa 2 bis 2,1 Prozent der weltweiten Belegschaft entspricht. Der Konzern spricht von einem Reset und einer breiten Restrukturierung zur Kostensenkung. Im Zentrum steht die Gaming-Sparte: Xbox wird verkleinert, rund 1.600 Stellen fallen dort unmittelbar weg. Die Massnahme reiht sich in eine längere Serie von Kürzungen grosser Tech-Konzerne ein, die trotz hoher Investitionen in KI ihre Kostenbasis verschlanken. Beide Quellen berichten im Kern denselben Sachverhalt und stützen sich auf die Unternehmensangaben; eine kritische Einordnung aus Sicht der Betroffenen oder Gewerkschaften liefert keine der beiden.
- Wahrscheinlich60%
Weitere grosse Tech-Konzerne folgen mit ähnlichen Kürzungen, während die Mittel verstärkt in KI umgeschichtet werden.
- Schlimmstenfalls15%
Der Abbau greift auf Kernbereiche über und beschädigt die Gaming-Strategie sowie das Vertrauen der Belegschaft nachhaltig.
- Bestenfalls25%
Die Einsparungen finanzieren erfolgreiche KI- und Cloud-Investitionen, und Microsoft wächst mittelfristig gestärkt aus dem Umbau.
