Griechenland: Sprengsätze vor Wohnhäusern von Regierungspolitikern
In Thessaloniki wurden Gaskartuschen-Bomben vor den Wohnhäusern von Politikern der Regierungspartei platziert. Fünf Menschen wurden verletzt, die Anti-Terror-Polizei ermittelt.
Wie Balkan Insight berichtet, ermittelt die griechische Anti-Terror-Einheit nach Anschlägen auf Wohnhäuser von Funktionären der Regierungspartei in Thessaloniki. Vor den Häusern waren Sprengsätze aus Gaskartuschen deponiert worden; bei den Explosionen wurden fünf Personen verletzt. Die Behörden behandeln die Taten als terroristische Anschläge und suchen nach den Verantwortlichen. Ein Bekennerschreiben oder ein klares Motiv wurden zunächst nicht öffentlich gemacht. Der Vorfall reiht sich in eine längere Geschichte politisch motivierter Gewalt und militanter Kleingruppen in Griechenland ein. Zum jetzigen Zeitpunkt stützt sich die Darstellung auf polizeiliche Angaben; Täterschaft und Hintergrund sind noch offen.
- Wahrscheinlich60%
Die Ermittlungen dauern an, die Tat bleibt ein isolierter Anschlag ohne größere Anschlagsserie.
- Schlimmstenfalls20%
Weitere Anschläge folgen und markieren das Wiederaufleben militanter politischer Gewalt in Griechenland.
- Bestenfalls20%
Die Täter werden rasch gefasst und der Fall wird ohne Eskalation aufgeklärt.
