China vertuscht Flugzeugabsturz in Pekings höchstem Hochhaus
Ein Kleinflugzeug ist in Pekings höchsten Wolkenkratzer geflogen. Die chinesischen Behörden verhängten eine Nachrichtensperre, statt den Vorfall aufzuklären.
Laut einem Bericht des Economist ist im Zentrum der chinesischen Hauptstadt ein Kleinflugzeug in Pekings höchstes Gebäude geflogen. Auf den Unfall folgte keine offizielle Aufklärung, sondern ein Nachrichten-Blackout: In den staatlich kontrollierten Medien und in den sozialen Netzwerken wurden Berichte und Bilder unterdrückt. Der Vorfall zeigt exemplarisch, wie die Führung in Peking Ereignisse behandelt, die Fragen nach Sicherheit oder Kontrolle über den Luftraum der Hauptstadt aufwerfen könnten. Unabhängige Informationen zu Ursache, Opferzahl und Absicht liegen bislang nicht vor. Die Quellenlage ist einseitig: Es gibt bisher nur die westliche Darstellung des Economist, eine chinesische Gegendarstellung fehlt naturgemäß gerade wegen der Nachrichtensperre. Ob es sich um einen Unfall oder einen absichtlichen Akt handelte, bleibt daher offen.
- Wahrscheinlich60%
Die Nachrichtensperre hält, offizielle Informationen bleiben aus und der Vorfall verschwindet weitgehend aus der öffentlichen Wahrnehmung.
- Schlimmstenfalls15%
Es zeigt sich ein gravierendes Sicherheits- oder Kontrollproblem über dem Zentrum Pekings, das die Führung weiter zu vertuschen versucht.
- Bestenfalls25%
Durchsickernde Details erzwingen doch eine offizielle, überprüfbare Aufklärung des Unglücks.
