Ölteppich breitet sich aus, nachdem sanktionierter Tanker vor Oman leckt
Ein sanktionierter Tanker mit schätzungsweise 110.000 Tonnen Rohöl ist vor Oman auf Grund gelaufen und leckt. Greenpeace beziffert den Ölteppich auf rund 600 Quadratkilometer.
SymbolbildDer sanktionierte, vor Oman auf Grund gelaufene Tanker sinkt zunehmend tiefer ins Wasser, berichtet The Hindu, was die Gefahr eines größeren Austritts aus seiner geschätzten Ladung von 110.000 Tonnen Rohöl erhöht. Greenpeace beziffert den Ölteppich auf rund 600 Quadratkilometer.
Westliche Staaten haben Russlands „Schattenflotte“ sanktioniert, die alternden, undurchsichtig verschleierten Tanker, mit denen russisches Öl trotz der wegen des Ukraine-Kriegs verhängten Beschränkungen weiter transportiert wird. Die EU und ihre Partner führen Listen von Schiffen und Betreibern, doch die Durchsetzung blieb bislang meist auf dem Papier statt auf dem Wasser.
Ein sanktionierter Tanker mit schätzungsweise 110.000 Tonnen Rohöl ist vor Oman auf Grund gelaufen und leckt. Greenpeace beziffert den Ölteppich auf rund 600 Quadratkilometer.
Russland erweitert seine Schattenflotte von Gastankern durch den Zukauf gebrauchter Schiffe und seiner ersten im eigenen Land gebauten Tanker, berichtete die Financial Times unter Berufung auf maritime Analysedaten. Meduza gab den Bericht am Dienstag wieder und brachte den Ausbau mit einem drohenden westlichen Verbot russischer Flüssigerdgaslieferungen in Verbindung.
Ein von Italien geführter Marineverband der Europäischen Union enterte einen sanktionierten Tanker der russischen 'Schattenflotte' im Mittelmeer, berichtete Reuters am Montag. Die physische Durchsetzung westlicher Sanktionen auf See ist selten.