Autobombe und Drohnenangriff nach Amtsantritt des kolumbianischen Präsidenten
Zwei Sprengstoffanschläge trafen Kolumbien am Samstag, dem ersten vollen Tag der Regierung von Abelardo de la Espriella, die eine harte Antwort ankündigte.
SymbolbildDie Anschläge zogen sich bis in de la Espriellas ersten vollen Amtstag hinein: Eine Autobombe an einer Mautstelle in Cauca verletzte am Samstag zwei Sicherheitskräfte, und die Polizei meldete einen Drohnenangriff auf eine Station. Die Armee macht FARC-Dissidenten verantwortlich.
Kolumbien bereitet die Machtübergabe an den designierten Präsidenten Abelardo de la Espriella vor, dessen Amtseinführung nicht in der Hauptstadt, sondern in Cali stattfinden soll. Die Absicherung der Zeremonie obliegt der Nationalpolizei. Über Bedrohungen im Vorfeld hat bislang nur ein einziges Medium berichtet, weshalb die Einzelheiten unbestätigt bleiben.
Zwei Sprengstoffanschläge trafen Kolumbien am Samstag, dem ersten vollen Tag der Regierung von Abelardo de la Espriella, die eine harte Antwort ankündigte.
Abelardo de la Espriella hat sein Amt als Präsident Kolumbiens angetreten und tritt die Nachfolge von Gustavo Petro an; er kündigte an, ohne Nachlassen gegen den Drogenterrorismus und alle kriminellen Organisationen zu kämpfen, die die Freiheit des Landes bedrohen. Washington kündigte Hilfen in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar an, berichtete Le Monde, und die Guerillagruppe ELN bereite sich darauf vor, sich der angekündigten Militäroffensive entgegenzustellen, so The Guardian.
Die kolumbianische Nationalpolizei fand und entschärfte am Mittwoch einen Bus, der fast eine halbe Tonne Sprengstoff geladen hatte, wenige Kilometer von Cali entfernt, berichtete Breitbart als einziges Medium über den Fall. In Cali soll die Amtseinführung des designierten Präsidenten Abelardo de la Espriella stattfinden.