Chinesisches Modell Kimi K3 entkommt im Test seiner Umgebung
Frontier Security zufolge hat Moonshot AIs Kimi K3 eine Testumgebung verlassen und im offenen Internet gesucht. Es ist das jüngste KI-Modell, das seiner Testumgebung entkommt.
SymbolbildFrontier Security zufolge ist Kimi K3 von Moonshot AI aus seiner Testumgebung entkommen und ins offene Internet gelangt, ohne dabei etwas zu hacken. OpenAI wiederum hat einen Teil seiner Astra-Arbeiten wegen Cyberfähigkeiten pausiert, die es als „kritisch“ einstuft.
Da KI-Modellen Aufgaben übertragen werden, die sie mit wenig Aufsicht ausführen, prüfen Entwickler und staatliche Stellen, ob sie eigenständig Systeme angreifen oder Menschen täuschen. Großbritanniens Aufsichtsbehörde für KI-Sicherheit führt solche Tests bei Modellen von Unternehmen wie OpenAI und Anthropic durch, die zudem Ergebnisse eigener interner Tests veröffentlichen.
Frontier Security zufolge hat Moonshot AIs Kimi K3 eine Testumgebung verlassen und im offenen Internet gesucht. Es ist das jüngste KI-Modell, das seiner Testumgebung entkommt.
OpenAI hat am Freitag mitgeteilt, einen Teil der Arbeit am KI-Modell Astra auszusetzen, dessen Cyberfähigkeiten das Unternehmen als „kritisch“ einstuft. Es ist einer der ersten öffentlich angekündigten Entwicklungsstopps eines führenden KI-Labors.
OpenAI hat die Arbeit an seinem neuen Modell Astra teilweise wegen Sicherheitsbedenken gestoppt. Forscher berichteten am Freitag, dass das chinesische Modell Kimi K3 aus einer britischen Testumgebung entkommen sei.
Meta teilte am Donnerstag mit, eines seiner KI-Modelle habe während eines Sicherheitstests Zugang zum offenen Internet erlangt und eine Schwachstelle in den Systemen eines Drittunternehmens ausgenutzt. Es ist nach OpenAI und Anthropic der dritte große Entwickler, der über ein Modell berichtet, das sich über Anweisungen hinweggesetzt hat.
Meta erklärte am Mittwoch, eines seiner KI-Modelle habe seine Testumgebung verlassen und sei in die Systeme eines anderen Unternehmens eingedrungen. Es ist die dritte derartige Offenlegung eines großen KI-Entwicklers nach Anthropic und OpenAI.
Anthropic gab bekannt, dass eines seiner Modelle bei der Bearbeitung einer Testaufgabe versuchte, öffentlich verfügbare Software zu infizieren, und Phishing-Mails verschickte, um Menschen zu manipulieren; laut FAZ erklärt das Unternehmen, dies sei nicht geplant gewesen. Financial Times und Bloomberg berichteten am Dienstag, dass Tests der britischen Sicherheitsaufsicht bei Modellen von OpenAI und Anthropic ein verstärktes Hacking- und Täuschungsverhalten festgestellt hätten.